Ansicht von Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert
 

Unser Glossar zum Thema Literatur, Buch und Buchmarkt 

Relief: Mann und Frau schauen sich verliebt in die Augen
Mit unserem Glossar zum Thema Literatur, Buch und Buchmarkt hoffen wir, Ihnen vielleicht so manche Frage zu wichtigen Stichworten beantworten zu können. Finden Sie hier Definitionen zu wichtigen Begriffen aus dem Bereich der Literatur und der Buchproduktion. Erweitern Sie Ihr Lexikonwissen mit unserer Glossar-Seite!
 

Autobiografie

Eine Autobiografie (vom Griechischen autos, 'Selbst', bios, 'Leben' und graphein, 'Schreiben') ist die Beschreibung des Lebens eines Einzelnen durch diesen selbst. 2)

Drama

Das Hauptkennzeichen des Dramas ist die Darstellung der Handlung in Dialogen. Dramen sind dafür geschrieben, durch Schauspieler im Theater aufgeführt zu werden. Oft enthalten sie daher neben den Dialogtexten auch Anweisungen für die Schauspieler und den Regisseur. Ältere Dramen sind meist in Verse gefasst; in neuerer Zeit überwiegt freie Prosa. 2)

Epik

Die Epik ist neben der Lyrik und Dramatik eine der drei großen Gattungen der Literatur und umfasst erzählende Literatur in Vers- oder Prosaform (z.B. Roman).

Fabel

Der Ausdruck Fabel bezeichnet eine in Vers oder Prosa verfasste Erzählung mit belehrender Absicht, in der vor allem Tiere, aber auch Pflanzen, Dinge oder fabelhafte Mischwesen menschliche Eigenschaften besitzen (Personifikation). Die Dramatik der Fabelhandlung zielt auf eine Schlusspointe hin, an die sich meist eine allgemeingültige Moral anschließt. 2)

Kurzgeschichte

Die Kurzgeschichte (Übersetzung vom englischen "short story") ist eine besondere, moderne literarische Form der Kurzprosa, deren Hauptmerkmal in einer starken Komprimierung des Inhaltes besteht. 2)

Lektor

Ein Lektor prüft Texte bzw. Manuskripte auf formale Qualität (Rechtschreibung, Grammatik, Interpunktion) und Stil. In der Cornelia-Goethe-Akademie prüfen die Lektoren die von den Studenten eingereichten Übungsaufgaben der einzelnen Lehrhefte auf grammatikalisch korrekte und inhaltlich richtige Bearbeitung.
Im Verlag begutachtet der Lektor die eingehenden Manuskripte und prüft, ob sie sich in das Verlagsprogramm einreihen lassen. Er berät dann den Verleger über Annahme oder Ablehnung des Manuskripts.

Lyrik

Als Lyrik bezeichnet man die dritte poetische Gattung neben der Epik und der Dramatik. Lyrik ist in Versen verfaßt und enthält manchmal Reim. Abgesehen davon ist der Begriff recht unbestimmt und wird oft synonym mit dem Wort 'Poesie' (griechisch - die Dichtung) verwendet. Bekannte lyrische Formen sind z.B. Sonett, Ballade, Haiku.

Manuskript

Hand- oder maschinenschriftliche Fixierung eines Werkes. Das Manuskript bildet die Vorlage für die Vervielfältigung. 1)

Märchen

Märchen (mittelhochdeutsch Maere = "Kunde, Bericht") ist der Name einer Literaturgattung. Es handelt sich um meist eher kurze Erzählungen mit ausgeprägten phantastischen Elementen. 2)

Novelle

Eine Novelle (lat.: "novus" ["neu"]; ital.: "novella" ["kleine Begebenheit"]) ist eine kürzere Erzählung in Prosaform. Der Begriff weist auf eine Neuigkeit hin. Aufgrund der Kürze von Novellen liegt zumeist nur eine knappe Einleitung vor, die den Leser direkt ins Geschehen leitet. 2)

Prosa

Als Prosa (von lateinisch prosa oratio - nach vorn gerichtete schlichte Rede) bezeichnet man alle sprachlichen Darstellungs- und Mitteilungsformen, die nicht an Verse gebunden sind. Als ergänzendes Gegenstück in der Sprachkunst wird die Poesie bezeichnet. Prosagenres sind der Essay, das Feuilleton, die Memoirenliteratur, die Biografie, die Autobiografie. 2)

Roman

Der Roman ist eine epische Form, verfasst in Prosa. Er ist abzugrenzen von der Novelle und der Kurzgeschichte als den pointierteren Erzählformen, sowie vom Epos in Versen als der älteren Gattung.

Schöngeistige Literatur

Gesamtbezeichnung für alle unterhaltende Literatur in Vers und Prosa: Romane, Novellen, Erzählungen, Lyrik, Dramen usw. ( = Belletristik) 1)

Schriftsteller

Verfasser literarischer Werke. Rechtlich gleichbedeutend mit Urheber. Verschiedentlich wird er als der Verfasser von Schriften, die reale, konkrete Dinge behandeln, dem Dichter (Poeten) gegenübergestellt. 1)

Verlag

Der Verlag distribuiert Inhalte vom Autor zum Publikum. Er veranlaßt die technische Herstellung der Bücher durch die Druckereien und übernimmt die Aufgabe des Vertriebs und der Werbung. Der Verlag erhält Manuskripte angeboten oder er entwirft selbst Pläne zu neuen Büchern, für deren Ausführung er geeignete Autoren sucht. Das Lektorat ist für die inhaltliche Beurteilung verantwortlich, der Vertrieb für die Distribution. 1), 2)

Quellen:           1) Hiller, Helmut: Wörterbuch des Buches, Frankfurt/M.,
                       2) Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, (de.wikipedia.org)
           

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